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Efeu bekleidet
den stähleren Fussgänger Einführung KunstWald Teutoburgia »PDF
KVR Broschüre:
KunstWald Teutoburgia Am Südrand des Landschaftsparks Bladenhorst, in der unmittelbaren Nachbarschaft zu einer der schönsten erhaltenen Arbeitersiedlungen des Ruhrgebiets, ist ein Waldstück der Kunst gewidmet: Hier lädt der KunstWald Teutoburgia zum Spaziergang ein. Der Klangkünstler Christof Schläger hatte Ende der achtziger Jahre einen Förderverein gegründet, dessen Ideen vom Kommunalverband Ruhrgebiet 1993 mit einem Wettbewerb aufgegriffen und in die Tat umgesetzt wurden. Es ist auf die Anregung und konzeptionelle Vorarbeit des Förderverein zurückzuführen, daß das Teutoburgia-Gelände überhaupt unter künstlerischen Aspekten betrachtet und in einem Kunstwald umgeformt wurde. Dabei dachte man nicht an einen Skulpturenpark traditioneller Prägung, sondern man wollte das alte Zechengelände mit künstlerischen Mitteln naturnah gestalten. Die weitere Planung, Finanzierung und Durchführung der beschlossen Maßnahmen übernahm dann der KVR . Zu diesem Zweck lud man Künstlerinnen und Künstler ein, Vorschläge für ihren Umgang mit diesem spezifischen Ort zu unterbreiten. Die zukünftig das Gelände prägende Kunst, so die Vorgabe, sollte sich mit dem historischen Ort Teutoburgia auseinandersetzen und in der Natur aufgehen, statt sie nur als zufällige Umgebung zu verstehen. KVR Zielsetzung Kunstobjekte im Park Weitere Attraktionen im KunstWald Teutoburgia
sind der anspielungsreiche "Ariadnefaden"
von Hermann Kassel und der "Eingesenkte Platz"
von Klaus Gärtner - beide greifen metaphorisch die Geschichte des
Bergmannsortes auf. Ein besonderes "Duft- und Klangpodeste"
hat Frank Niehusmann angelegt, duftstarke Gewächse regen die Sinne
an und mischen sich mit spärischen Klängen aus dem Eichenpodesten.
Sehenswert ist die "Aufgeklappte Fassade"
an der Nordseite der Maschinenhalle, mit der Margret Cramer die Pflasterung
vor dem Gebäude und die Fassade in einen Dialog bringt; abstrakt
ist der "Wendepunkt" von Elke Bauer,
ein Ensemble von Stahlskulpturen, die in Zukunft von Hopfen begünt
sein werden. Der moderne Garten Eden, zu dem zehn Künstler die Ideen
lieferten, ist eine gelungene Mischung aus Natur und Kunst. |
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