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4. -7. september 1997
TRANSFORM

Von Magnet - Christof Schläger - Erwin Stache -
Logos-Duo -Thomas Köner - Michel Moglia - Dirk Reith - Bernd Friedmann - Suzanne Achilles - Gustav Gieske / Michael Sievert
Triple R - Venus 23 - Marius 808 - Eyegasm

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Ein spektakuläres Ereignis, das auch ein junges Musik- und Kunstinteressiertes Publikum anlocken will. Alles geschieht "vor Ort" mit besonderen Formen der Musik auf einen transformierten Zechengelände. Mit Künstlern aus Paris, Amsterdam, Berlin und dem Revier werden die künstlerischen Potentiale erkundet und neue kreative Zeichen gesetzt.

Ein Konzerterlebnis der ganz besonderen Art. Mit eigens gebauten Klanginstrumenten und einem Park aus akustischen Objekten des Klangkünstlers Christof Schläger erwartet den Besucher ein einmaliges Konzert.

Gustav Gieske und Michael Sievert aus Bremen stellen eine Projektions-Skulptur vor. Das drehbare, kubistische Objekt aus vielen Stäben wird durch acht Dia-Projektoren beleuchtet. Während der Drehung des Objektes und der farbigen Projektion entstehen unerwartete Lichteffekte. Synchron zum Lichtspiel wird die von Michael Sievert komponierte Musik gespielt- ein synästhestisches gesamt-Erlebnis.

Ein mysteriöses Licht- und Musikereignis im KunstWald. Während des Konzertes wird eine pyrotechnische Illumination (Feuerwerk: Christa Hübner) das Gelände in eine glühende Aura verwandeln. Bengalische Lichter und eine strahlende "Sonnenaura" am Förderturm verbinden sich nit den live gespielten Klangflächen von Thomas Köner.

Erwin Stache spielt mit einem erweiterten Instrumentarium aus Harfen, Klavierteilen, rotierenden Motoren und elektronik. Sein sinn fürs Paradoxe findet seinen Niederschlag in Erfindungen aller Art. Die verblüffend bizarren Produkte einer Ästhetik des funktionslos funktionierenden ist der Charme dieser Ideen. Wie er schliesslich die elemente zu einem spannenden Ganzen verbindet, dass heisst wahrlich komponieren.

Paraphrasen über das Gelände "K XV II" von Laszlo Moholy-Nagy für Computeranimiertes Video, Klavier und Tonband 1995. Suzanne Achilles spielt eine Klavierkomposition von Dietrich Hahne für ein klassisches Bild. Das kubistische Bild aus den zwanziger Jahren ist optischer Ausgangspunkt. Moderne Videoanimation lässt das alte Bild in immer neue flächen, Bewegungen und Farben entfalten. In enger Verbindung mit der Klaviermusik beginnt ein weiterphantasieren des Bildes, das wie ein Tagtraum am ende zu seinem Ursprung zurückkehrt, asl wäre nichts geschehen.